Unser Innovationsansatz
im Überblick

Der MILES & STONES - Ansatz

Zur Veranschaulichung! folgende Problem Behandlung in Sinne unseres Ansatzes:

Individualebene

Konkretes Problem: Die Haustür quietscht.
Intuitive, aber keineswegs innovative Lösung: Die Scharniere mit Öl behandeln.

Analyse des konkreten Problems auf seine Prinzipien

1. hochfrequente Töne werden in der Regel als unangenehm wahrgenommen, also die Art des Geräusches.
2. Töne sind Schallwellen mit bestimmten Wellenlängen, hier hervorgerufen durch die Überwindung der gewichtsbelasteten Verschränkung von Werkstoffen über Vibrationen, hier zweier Metallteile im Scharnier.
3. Die physische Wahrnehmung erfolgt akustisch beim Empfänger über das Trommelfell der Ohren.
4. Die kognitive Wahrnehmung erfolgt als Interpretation über das Gehirn.

Sehr verkürzt (da veranschaulichend und beispielhaft) dargestellt sind die Problem-Prinzipien

1. die physische Wahrnehmung von Geräuschen,
2. die kognitive Interpretation von akustischen Signalen,
3. die Art des Geräusches als wahrgenommen Störung,
4. die physischen Vibrationen der Werkstoffe in belasteter Bewegung.

Analyse zur Allgemeingültigkeit

Nun hat jeder eine Tür in seiner Umgebung, ggf. auch eine Haustür, aber nicht jede Tür quietscht und nicht jedes Quietschen wird durch Haustüren verursacht. Ggf. fällt auch die Verantwortung für das Quietschen nicht in die Individualebene, weil z.B. eine Hausverwaltung für Lärmvermeidung im Treppenhaus zuständig ist. Das beschriebene konkrete Problem ist daher nicht für jeden relevant. Die Problem-Prinzipien sind es mit einer hohen Wahrscheinlichkeit schon, geht man davon aus, dass jeder Ohren und ein Gehirn hat und die breite Masse bestimmte Arten von Geräuschen als unangenehm empfindet. Als unangenehm und störend empfundene Geräusche gibt es in unserer Umgebung reichlich und nur ein Bruchteil lässt sich durch Einölen reduzieren oder vermeiden.

Allgemeingültiger Lösungsansatz

Eine allgemeingültige Lösung kann demnach nicht der konkrete Tropfen Öl auf dem quietschenden Scharnier einer Haustür sein. Um massentaugliche Lösungen zu entwickeln, bedarf es massentauglicher Probleme. Letztere dürfen hier unterstellt werden, wenn schon die WHO Leitlinien für Umgebungslärm entwickelt hat, da zu viel Schall nachhaltige gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Schäden hervorrufen kann.

Die allgemeingültige Lösung ist also, die Kette der (ineinandergreifenden) Problem-Prinzipien sinnvoll zu unterbrechen. Lärmvermeidung scheint aufgrund der zahlreichen Lärmquellen illusorisch, ohne die Gesellschaft lahmzulegen und jede Lärmquelle technisch bekämpfen zu müssen (Schaffung gesetzlicher Rahmenbedingung zu bestimmten Werkstoffkombinationen, automatisiertes Ölen, etc.). Auch die individuell-generelle Totalabschirmung vor Lärm (Kapselgehörschutz; Mickey-Maus-Ohren) scheint schwierig, da ggf. relevante und ggf. absichtlich unangenehme Signale wie eine Hupe oder ein Alarm nicht mehr wahrgenommen werden können.

Entsprechend muss die Lösung entweder die physische Wahrnehmung vorher definierter Geräuscharten gezielt unterbinden, direkt Einfluss auf die kognitive Wahrnehmung nehmen oder die Art des Geräusches in etwas Angenehmeres umwandeln.

Mögliche allgemeingültige Lösung

Ein auch im Alltag tragbarer Schallschutz auf Individualebene, der z.B.

Must Have

- zuvor definierte, eingehende Schallwellen(muster) mit einer um 180 Grad phasenverschobenen Schallwelle neutralisiert,
- lernfähig ist (die NutzerInnen können dem Gerät noch unbekannte, störende Schallmuster kenntlich machen, um im Wiederholungsfalle mit einer Neutralisierung zu reagieren),
- über eine softwaregestützte und updatefähige Steuerung verfügt,
- auch medizinische Anwendungen in sich birgt (z.B. zur Neutralisierung eines Tinitus),

Should Have

- möglichst unauffällig und praktikabel ist,
- über eine Sprachsteuerung verfügt
- sich über Bluetooth im Sinne eines Headsets (inkl. Mikrophon) mit einem Endgerät (Handy, TV, Navigationsgerät, etc.) verbinden und nutzen lassen kann,
- sich über USB laden lässt

Could Have

- seinen Energiebedarf über die Eigenbewegungen der NutzerInnen generiert,
- falls gewünscht auch subkutan als Implantat eingesetzt werden kann.

Science Fiction?

Definitiv nicht. Die Technologie und Technik dazu existiert bereits, die Lösung in Teilen auch.

Fazit 

Die Lösung ist hinsichtlich der Filterung aller Arten von Geräuschen skalierbar und lernfähig. Sie ist insgesamt so aufgestellt, dass sie den nervigen Rasenmäher des Nachbarn oder den Presslufthammer der Baustelle an der Straße aus dem Wahrnehmungsprozess entfernt.

Und ja, es wurde auch das Problem der quietschenden Haustür gelöst.

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